Politik & Wirtschaft

Hier geht es nicht um die große Weltpolitik, sondern wir greifen die brisanten Themen der Stadt auf und wollen mit den Kommunalpolitikern vor Ort ins Gespräch kommen. Dabei kann es auch schon mal ums Bauen - Wohnen - Leben gehen. Lernen Sie die Unternehmen unserer Stadt und im Umland kennen. Sie werden sich wundern, wie viele kreative Köpfe unsere Region hat und wie viel Wissenswertes es zu erfahren gibt.

Wie wichtig ist uns Regionalität?

Gespräche mit Unternehmen unserer Stadt oder aus dem Umland gehören für mich zur täglichen Arbeit. Oft kommen wir auch auf die Geiz-ist-Geil-Mentalität unserer Gesellschaft zu sprechen und welche Probleme sie mit sich bringt. Bei diesem Austausch zeigt sich immer wieder, dass die Menschen ein immer stärkeres Bewusstsein für Qualität entwickeln und ihnen die Stärkung der Region sehr am Herzen liegt. Ganz anders sieht es meist im öffentlichen Bereich aus, so die Erfahrungen vieler unserer regionalen Unternehmen. Zwar wird bei öffentlichen Ausschreibungen der Nachweis verlangt, dass Löhne über den geltenden Mindestlohn gezahlt werden, aber mit einer angemessenen Honorierung von Dienstleistungen tun sie sich meist schwer. Den Zuschlag bekommt natürlich der günstigste Anbieter. Regionalität spielt dann keine Rolle mehr. Das geht sogar soweit, dass ein Amt kostenlose Dienstleistungen eines geförderten Vereins in Anspruch nimmt. Da beißt sich dann die Katze in den Schwanz: es wird eine Dienstleistung genutzt, die aus Steuergeldern gefördert, also von uns bezahlt wird.

 

Im Gegenzug verliert eine im Amtsbereich ansässige Firma, die mit Gewerbe- und Lohnsteuern die Region stärkt, einen wichtigen Auftrag. Ist es wirklich sinnvoll, dass staatlich geförderte Institutionen so in die Marktwirtschaft eingreifen? Oder sorgt das zu einer Verzerrung des Wettbewerbs? Ist es sinnvoll, bei der Auftragsvergabe nur auf die Summe unter dem Strich zu schauen? Natürlich muss mit dem Geld der Steuerzahler sparsam umgegangen werden, aber haben wir nicht alle etwas davon, wenn es unseren kleinen und mittelständischen Unternehmen vor Ort gut geht? Schauen wir doch nur einmal in die Sportvereine, ohne das Sponsoring unserer Unternehmen wäre die Aufrechterhaltung vieler Wettkämpfe und Trainingseinheiten gar nicht mehr möglich.

Wir möchten uns mit diesem Thema noch ausführlicher beschäftigen und würden uns auch über Ihre Meinung oder Erfahrungen freuen.
Schreiben Sie uns an info@thema-guestrow.de oder auch gern per Post an thema: Das Güstrowjournal, Gertrudenstraße 28,18273 Güstrow.

Im Gegenzug verliert eine im Amtsbereich ansässige Firma, die mit Gewerbe- und Lohnsteuern die Region stärkt, einen wichtigen Auftrag. Ist es wirklich sinnvoll, dass staatlich geförderte Institutionen so in die Marktwirtschaft eingreifen? Oder sorgt das zu einer Verzerrung des Wettbewerbs? Ist es sinnvoll, bei der Auftragsvergabe nur auf die Summe unter dem Strich zu schauen? Natürlich muss mit dem Geld der Steuerzahler sparsam umgegangen werden, aber haben wir nicht alle etwas davon, wenn es unseren kleinen und mittelständischen Unternehmen vor Ort gut geht? Schauen wir doch nur einmal in die Sportvereine, ohne das Sponsoring unserer Unternehmen wäre die Aufrechterhaltung vieler Wettkämpfe und Trainingseinheiten gar nicht mehr möglich.

Wir möchten uns mit diesem Thema noch ausführlicher beschäftigen und würden uns auch über Ihre Meinung oder Erfahrungen freuen.
Schreiben Sie uns an info@thema-guestrow.de oder auch gern per Post an thema: Das Güstrowjournal, Gertrudenstraße 28,18273 Güstrow.

  • Mittwoch, 3. April 2019 von Torsten Behncke

    Politik & Wirtschaft

    Willkommen im Land zum Leben, Teil 2

    Nach dem vom Planungsverband Rostock im November 2018 vorgelegten Raumnutzungskonzept für den Ausbau der Alternativen Energie lassen sich bei der Auswahl der neu geplanten Eignungsgebiete für Windenergieanlagenfolgende das Planungsergebnis hauptsächlich beeinflussende inhaltliche Schwerpunktthemen der Abwägung festhalten:

  • Dienstag, 12. März 2019

    Politik & Wirtschaft

    Freier Horizont - Bürgerinitiative gegen Windräder

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    die Bürgerinitiative der Gemeinde Hoppenrade gegen Windräder im Hoppenrader Becken lädt am Freitag, dem 5. April um 19 Uhr zu einer Filmvorführung in den Gemeindesaal in Hoppenrade im Heckenweg Nr.1 ein.

    Gezeigt wird der Dokumentarfilm von Regisseur Jörg Rehmann „End of Landschaft “, ein kritischer Dokumentarfilm zum Thema Energiewende.

    Zu dieser Filmvorführung ist jeder, der kommen möchte, ganz herzlich eingeladen.

  • Freitag, 22. Februar 2019 von Torsten Behncke

    Politik & Wirtschaft

    Doppelter Strompreis und keine Versorgungssicherheit Teil 1

    Bei einer Reise durch unseren Landkreis fällt die Unmenge von Windkraftanlagen im Güstrower Umland insbesondere nördlich der Kreisstadt auf. Welchem Umstand verdanken wir das?

    Bisher wurde via Ablasshandel so getan, als ob objektive Gründe für die sogenannten Windeignungsgebiete sprächen. Vordergründige Hilfsmittel sind die aufgeblasene Gutachterindustrie und die von ihr wie Monstranzen vor sich hergetragenen Europäischen Vogelschutzrichtlinien und Flora-Fauna-Habitat Listen (FFH). Die Anwohner, deren Gesundheit, die weltweit höchsten und weiter steigenden Stromkosten, die Gefährdung des Verkehrs, der Wertverlust der Immobilien, die Zerstörung der Landschaft bis zur Gefährdung der touristischen Wertschöpfungsketten und den vielen daran hängenden Arbeitsplätzen, mit anderen Worten Wohl, Wehe und auch Existenz der Menschen, haben keine Bedeutung.

  • Dienstag, 15. Januar 2019 von Andreas Bischalski

    Politik & Wirtschaft

    OFFENER BRIEF

    Sehr geehrte Damen und Herren, Volksvertreter, Land- und Kreistagsmitglieder,
    Amtsvertreter, Bundesregierung sowie Presseredaktionen,

    mein Name ist Andreas Bischalski, ich bin gelernter IT-Systemkaufmann und engagiere mich seit mehreren Jahren in verschiedensten Formen für den Breitbandausbau in unserer Gemeinde 18276 Lüssow. Anfang 2016 erstellte ich eine Facebook- Seite zum Thema „Breitband Internet Ausbau 18276 Karow“.

LESERBRIEF zum Offenen Brief vom 15. Januar 2019

Angeregt durch den Offenen Brief in der thema: Ausgabe vom  Februar 2019  möchte ich mich gern einmal zum Thema Bürgeranliegen/ Eingaben äußern:

Jeder kennt den Ausspruch: Von der Wiege bis zur Bahre, Formulare, Formulare. Und macht damit täglich Erfahrungen. So auch beim Thema Eingaben. 

Aktueller Stand – Ausbau Windkraftanlagen in Hoppenrade

Wir haben mit unserer großen Eingabe vom August letzten Jahres und den beiden Nachträgen dazu wohl doch etwas bewirken können. Der Planungsverband Rostock hat Ende November des vergangenen Jahres bekannt gegeben, dass das geplante Eignungsgebiet Hoppenrade fallen gelassen wurde.

Jusos im Landkreis mit neuem Vorstand

Auf der Kreisvollversammlung der Jusos im Landkreis Rostock, der Jugendorganisation der SPD, wurde am vergangenen Dienstag ein neuer Vorstand gewählt. Bei der Wahl zum Kreisvorsitz konnte sich der 19-jährige Güstrower Paul Kruse durchsetzen...

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